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Posts Tagged ‘Arbeitslos’

Wer hat sich nicht schon die Frage gestellt: Wie geht das?

Damit meine ich nicht wie man bei seinem Kaffee Latte Macchiato den Schaum nach unten bekommt, oder wie man bei seinem Spaghetti-Eis zu erst die Sahne essen kann und dann das Eis.

Mir geht es darum, heraus zu finden warum es der Wirtschaft immer schlechter geht, die Bundestagswahl immer Näher rückt und die Arbeitslosenzahlen immer so niedrig sind.

arb-los

Leider habe ich keine guten Nachrichten für Sie.

Die Zahlen lügen. Also gut, sie lügen nicht wirklich. Dass können Zahlen ja nicht. Aber sie werden „verdreht“.

Im offiziellen Bericht „Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland“ vom Mai 2009 ist folgendes zu lesen:

Mai 2009

Leistungsempfänger:

– Arbeitslosengeld 1.135.613 (also Millionen)

– erwerbsfähige Hilfebedürftige (ALG II) 4.947.011

– nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.818.608

Unterbeschäftigung:

– Arbeitslosigkeit im weiteren Sinne 3.576.178

– Unterbeschäftigung im engeren Sinne 4.243.570

– Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 4.483.581

Laut der Bundesagentur für Arbeit waren aber im Mai 2009 „nur“ 3.458 Millionen Menschen offiziell Arbeitslos gemeldet.

Das liegt daran, dass Sie wahrscheinlich eine andere Definition von Arbeitslos haben als der Staat.

Die rechtliche Definition von Arbeitslos wird im dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) definiert.

Neben der vorübergehenden Beschäftigungslosigkeit (also dem Fehlen einer mindestens 15 Wochenstunden umfassenden Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit) umfasst der Begriff auch noch die Arbeitslosmeldung bei einer Agentur für Arbeit. Dritte Voraussetzung ist die aktive Suche nach einer versicherungspflichtigen Beschäftigung einschließlich der Verfügbarkeit für die Vermittlungsbemühungen der Arbeitsverwaltung.

Wenn ich also eine Ehefrau bin und gleichzeitig ein kleines Kind erziehe, dann stehe ich der Arbeitsverwaltung nicht zur Verfügung. Somit fällt die Frau raus aus der Statistik.

Des weiteren werden wir alle nicht jünger. Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat und die grauen Haare sprießen, dann ist man auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gern gesehen.

Aus diesem Grunde fallen die „schwer vermittelbaren“ Arbeitslosen die über 58 Jahre alt sind und die innerhalb eines Jahres kein Angebot für eine sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung erhalten haben auch raus aus der Statistik.

Was will man auch mit so alten Greisen.

Neu hinzu kommende Arbeitslose werden ab Mai 2009 der Rubrik „Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung „ zugeordnet.

Leider fließen diese Zahlen dann nicht mehr in die offizielle Arbeitslosenstatistik.

Also wieder weniger Arbeitslose.

So kann es doch weitergehen oder?

Genau.

Deshalb gibt es auch diese 1-Euro Jobs. Denn dieses Menschen können natürlich der Arbeitsagentur nicht zur Verfügung stehen. Sie erinnern sich doch sicherlich noch oder?

Genau. Wer nicht zur Verfügung steht kommt auch nicht in die Statistik.

Rums….wieder weniger Arbeitslose.

Irgendwie bekommen wir die schon noch alle weg.

Ihr UntergrundBlogger

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Wie viele Bewerbungen gibt es auf eine offene Stelle?

10? 20?

Da kann man schon enttäuscht sein wenn man die Stelle nicht bekommt.

Über 34.000 Menschen hatten sich um den „besten Job der Welt“ beworben.

bestjob

Sogar eine Deutsche war dabei.  Mirjam Novak hieß sie.

Ehrlich gesagt hatte auch ich starkes Interesse an dem Job. 75.000 Euro für 6 Monate Arbeit hätten mir gut zu Gesicht gestanden. Dazu die Unterbringung in einer Luxus-Villa mit eigenem Pool. Wau.

Irgendwie wäre ich bestimmt auch an eine sportliche Figur gekommen. Durch etwas Sport oder vielleicht eine kleine Diät. Leider habe ich aber einen festen Job. Und das ist gerade in der heutigen Zeit nicht gerade unwichtig. Deshalb war ich hin und her gerissen. Ich entschied mich dann gegen eine Bewerbung meinerseits. Was hätten mir 75.000 Euro genutzt wenn ich danach keinen Job mehr gefunden hätte?

Aber es gibt ja genug Studenten oder Arbeitslose in der Welt. Deshalb wahrscheinlich auch die hohe Zahl an Bewerbern.

Hätten Sie sich nicht gerne beworben?

Der beste Job der Welt – Inselwart für das Great Barrier Reef gesucht. Beschäftigungsdauer: Sechs Monate. Bewerber sollen gerne segeln, Schnorcheln, tauchen und in der Sonne liegen. Voraussetzungen: Gutes Englisch und Abenteuerlust. Job ist inklusive Gehalt und Luxus-Unterkunft.

Gut, an dem „guten Englisch“ hätte man ja noch arbeiten können. Oder?

Ben Southall (34), ein blonder Lächler, hat den Job bekommen.

Southall arbeitet als Spendenorganisator für Wohltätigkeits-Organisationen – wenn er nicht gerade in Afrika oder anderswo unterwegs ist“.

Jetzt werden Sie bestimmt denken: Na toll, ein blonder, ewig lächelnder fauler Sack hat den Job bekommen. Naja, vielleicht haben Sie es nicht gedacht. Ich habe es aber.

Jetzt könnte man sagen: Ende gut alles gut. Also zumindest für Mr. Southall.

Aber nein!

Bevor er offiziell seinen Job am 01.07.2009 antritt nörgelt er schon rum!

Ja, der beste Job der Welt ist also doof!

Natürlich ist Herr Southall schon auf der Insel. Schließlich muss er ja gleich wissen wovon er spricht. Und was macht er? Er nörgelt.

Er liebt den Sommer in England, es ist ihm zu früh Dunkel auf seiner Insel. Er hätte gerne Rinder-Braten aber es ist ihm zu heiß um zu kochen.

Was für ein undankbarer Geselle hat denn da den ersten Preis gewonnen?

Also ich fühle mich in meiner Entscheidung bestätigt.

Gut, dass ich meinen Job behalten habe. Was würde ich mich ärgern……..

Und was sagen die Australier dazu?

Die sind sauer. Einige wollen sogar einen anderen Inselwächter. Aber so ist das halt. Erst suchen sie jemanden für einen Job den kein Einheimischer machen will und wenn der Auserwählte merkt wie beschissen der Job ist sind sie auch noch sauer.

Ihr UntergrundBlogger

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Können Sie sich noch an die schönen Berichte erinnern in denen uns die Aufnahme von Mitbürgern mit Migrationshintergrund angepriesen wurde?

Unsere Sozialkassen würden bald leer sein. Migranten wären die einzige Hoffnung auf volle Sozialkassen.

Hier ein schöner Bericht der „Welt“ vom 01.08.2000:

http://www.welt.de/print-welt/article525931/Ohne_Auslaender_droht_Kollaps_der_Sozialsysteme.html

Hätte man schon früh aufgepasst, wäre man erst gar nicht zu dieser Fehleinschätzung gekommen.

1980 gab es in der BRD (Deutschland kann ich nicht schreiben weil es noch die DDR gab) 4.453.308 Ausländer.

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden schreibt in ihrer Statistik Ausländer in der Sozialhilfe- und Asylbewerberleistungsstatistik:

Seit 1980 werden die Ausländer im Rahmen der Sozialhilfestatistik getrennt nachgewiesen.

Und weiter:

Zum Jahresende 1980 erhielten 1,5% der in Deutschland lebenden Ausländer Sozialhilfe.

Das sind also 66.797 Hilfebezieher.

2004 lebten in Deutschland ca. 7.000.000 Ausländer.

Zum Jahr 2004 schreibt das Statistische Bundesamt über 635.000 Hilfebezieher in 280.000 Haushalten.

Die Zahl der Hilfebezieher hat sich fast verzehnfacht!

Während sich die Zahl der Ausländer nicht einmal verdoppelt hat.

Leider wird bei den Ausländern nicht noch einmal unterschieden. Mich würde die Anzahl der türkischen Staatsbürger interessieren. In 1981 lag die Zahl der türkischen Staatsbürger bei 1.546.000.

In 2004 lag die Zahl bei 1.764.318.

Seit dem 1. Januar 2000 erhalten hier geborene Kinder türkischer Staatsangehöriger mit gesichertem Aufenthaltsstatus in Deutschland automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit.

Sie fallen somit aus allen „Ausländerstatistiken“ raus.

Dabei haben die türkischen Bürger schon recht früh durch ihre Sozialkassenbelastung geglänzt.

Immer mehr Türken haben in den neunzigern die Richtigstellung ihres Geburtsdatums beantragt. Das überrascht sie gell? Natürlich weiß jeder wie alt er ist. Aber man wollte einfach schon früher in Rente. Deshalb wurde man „über Nacht 10 Jahre älter“.

Denn in der Türkei gab/gibt(?) es die Möglichkeit, für jeden Türken, einmal im Leben sein Geburtsdatum im Pass ändern zu lassen!

Allein im Sozialgericht Gelsenkirchen führte dieses in 1994 zu 200 fast identischen Klagen. Natürlich wollte niemand ausländerfeindlich sein.

Aber zurück in die Gegenwart.

Frau Maria Böhmer (Integrationsbeauftragte der Bundesregierung) hat am 10.06.2009 einen neuen Bericht veröffentlicht.

Demnach gibt es 15.000.000 Ausländer. Davon sind 20,3 Prozent Arbeitslos. 21,1 Prozent der Ausländer sind auf „Mindestsicherungsleistungen“ (Hartz IV, Sozialhilfe, Geld für Asylbewerber) angewiesen. Dieses bedeutet das 3.045.000 Ausländer keine Arbeit haben. Hingegen sind 3.165.000 auf „Mindestsicherungsleistungen“ angewiesen.

Wird sich die Situation für Ausländer zukünftig ändern?

Nein!

Insgesamt 7,3 Prozent der Jugendlichen verließen 2007 die Schule ohne Abschluss. Bei ausländischen Schülern lag der Anteil bei 16 Prozent! Dennoch sieht Böhmer im Bereich Bildung Fortschritte: 2005 verließen noch 17,5 Prozent der Migranten die Schule ohne Abschluss.

Mir machen 1,5% auch total viel Mut.

Ein Artikel im Spiegel vom 24.01.2009 gab aber wenig Anlass zur Hoffnung.

Türken mit Abstand am schlechtesten integriert. 30 Prozent sind ohne Schulabschluss.

Können wir etwas daran ändern?

Ja!

Wir könnten einfach dazu übergehen, dass Ausländer die in Deutschland leben wollen eine Schulausbildung und eine anschließende Berufsausbildung vorweisen müssen.

Aber auch bei denjenigen die hier schon wohnen kann man etwas machen.

Wer möchte denn nicht gerne mit seinem schicken BMW oder mit seinem schicken Mercedes durchs Land fahren?

Also warum zwingen wir die Bürger mit Migrationshintergrund nicht einfach zur deutschen Sprache?

Führerschein Prüfung nur noch in deutscher Sprache!

Ich weiß, den Vorschlag gab es schon einmal. Aber niemand hat den Vorschlag aufgenommen.

Wieso auch. Wir können unsere Ansprüche ja runter schrauben!

Berlin macht es vor. Die Berliner Polizei verlangt von Bewerbern mit Migrationshintergrund kein Diktat mehr.

Bilkay Öney, integrationspolitische Sprecherin der Grünen im Abgeordnetenhaus, begrüßte den Vorstoß der Polizei, mehr Migranten einstellen zu wollen.

Natürlich.

Aber nicht nur das. Auch die Berliner Feuerwehr will ihr Niveau senken.

Es sind einfach zu viele Migranten durchgefallen. Deshalb wird auch eingeräumt, dass Migranten anders als die Deutschen behandelt werden!

Selbst die Gewerkschaft der Polizei Berlin regt sich, zu Recht, darüber auf.

Aber nicht nur das. Schlechtes deutsch ist „Inn“.

Wie sonst ist es zu erklären, dass Frau Heike Wiese ihres Zeichens Professorin in einem ganzen Artikel schwärmerisch von Kiezdeutsch als sprachliche Innovation im Gegenwartsdeutschen redet?

Um auf die neueste Kriminalitätsstatistik zurück zu kommen, die Frau Maria Böhmer bekannt gab:

Es gibt noch mehr als nur U-Bahn-Schläger.

2007 lag die Kriminalitätsquote dem Bericht zufolge bei Zuwanderern mit 5,4 Prozent doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung. Bei ausländischen Jugendlichen zwischen 14 bis 17 Jahren lag sie sogar bei zwölf Prozent – gegenüber 7,8 Prozent bei Jugendlichen aus der Gesamtbevölkerung.

Eigentlich muss man nun nur noch 1+1 zusammen zählen.

Also doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung. Und das obwohl der Ausländeranteil eigentlich eher gering ist.

Wir haben gut 82.000.000 Einwohner. Davon 15.000.000 Ausländer.

Und doch sind doppelt so viel Kriminelle darunter.

Ich bleibe da nur sprachlos zurück.

Ihr UntergrundBlogger

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